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You can't choose where you come from but you can choose where you go from there.



Ich spüre wie ich mich verändere. Wenn ich morgens aufstehe ist es mir egal ob meine Haare abstehen, mein Outfit nicht perfekt ist oder man meine Sommerprossen sieht, da wo früher Abercrombie und Hollister Zeug lag liegen jetzt Bandshirts, Hoodies und weite Pullover. Meine Ugg Boots habe ich gegen meine Vans eingetauscht und meine langen, glatten Haare durch Seitenscheitel und Wellen eingetauscht. Auf meinem iPod findet man nicht länger Justin Bieber oder Miley Cyrus sondern Prinz Pi, Sum 41, Nirvana und All Time Low dröhnen jetzt in meinen Ohren. Ich habe keine Lust mehr mir Abends "Das Leben der Superreichen" anzugucken oder mir auszumalen wie schön es wäre auf einer Privatschule zu sein. Wenn ich durch die Läden streife gehe ich an Nike Schuhen vorbei, lege keinen Wert auf Hilfiger oder sonstigen Kram sondern solange es gemütlich  und erschwinglich ist - wird es gekauft. Ich rede weniger mit den Freunden die mir einst so lieb waren, ich habe keine Lust mehr über Jungs, Hollister, Charts Musik und neue Trends zu reden. Ich habe auch keine Lust mir eure Musik anzuhören und so zu tun als wäre sie nicht grottig schlecht. Die Jungs die ich früher so bewundert habe, mit ihrem perfekten Lächeln, ihren Markenklamotten und ihren Undercuts lache ich nun von weitem aus, meine Blicke gelten den Jungs mit Tattoos, Piercings oder denen die hinten allein im Bus sitzen und Musik hören. Meine Liebe für den Jungen den ich 6 Jahre lang angehimmelt habe ist verblasst - ich habe aufgehört zu glauben. Meine Hoffnung auf das 1,0 Abi ist verblasst - Ich habe mir endlich eingestehen können das ich vielleicht mal genug Geld haben werde aber Arzt sein irgendwie doof ist. Früher fand ich Menschen die anders sind seltsam, nun will ich am liebsten nur noch mit solchen Menschen Kontakt halten. Ich bin glücklich, unbeschwert. Ich weiß was ich kann und ich weiß was ich nie können werde. Ich habe die beste Freundin der Welt, eine super Familie und meine Musik - ich brauche nichts anderes. Manchmal schaue ich mir Bilder von mir auf meinem iPod an, sehe mein strahlendes Lächeln, meine langen glatten blonden Haare , meine weiße Hollister Jacke, meine Ugg Boots und frage mich wie ich jemals so sein konnte. Wie konnte ich jemals so versessen darauf gewesen sein das andere mich mögen ? Ich wollte immer dazu gehören, jetzt will ich nur noch ich selbst sein. Und wenn ich selbst sein bedeutet, hinten im Bus, mit meiner Kapuze über dem Kopf, auf Laustärke 100 Rise Against zu hören und verloren aus dem Fenster zu starren dann bin ich das. Ich wollte früher immer das Mädchen sein das von dem schönen Jungen im Cafe angesprochen wird während sie "Stolz und Vorurteil" liest, das Mädchen das hohe Schuhe, einen engen Rock trägt und deren Haare so glänzen wie die Sonne. Jetzt weiß ich das ich eher das Mädchen bin das abends Diablo 3 spielt, nichts schöneres kennt als Musik zu hören, das Mädchen das Jungs von weitem beobachtet und sie nie anspricht. Ich bin das Mädchen das man auf der Straße übersieht und nicht das wegen dem man mit dem Fahrrad vor eine Laterne fährt. Ich bin nun mal keine Blair Waldorf - Ich bin eher eine Bella Swan.

Keine Ahnung der Text kam mir gerade in den Kopf, ich habe gerade eine Phase wo sich ziemlich viel in meinem Leben ändert, ich hoffe ihr seit nicht zu enttäuscht von meinen nicht all zu kreativen Texten. Bald kommen wieder mehr, versprochen.